ich bin vor 1,5 Jahren auf Linux (Fedora 13) umgestiegen, und vermisse Windows eigentlich kaum, aber ich habe gemerkt, daß ich seither auch kaum noch spiele. Dies liegt vor allem daran, daß ich hier unter Linux nichts zum Laufen kriege. Dabei bin ich nicht mal so sehr an Wine usw. interessiert, sondern es würde mir schon reichen, wenn ich native Linux-Spiele zum Laufen bekäme, beispielsweise Emulatoren oder Engine-Ports wie DarkPlaces (modifizierte Quake-Engine). Aber auch hier habe ich fast nur Probleme.
Eins der größten ist dabei allein schon die Konfiguration der Grafikkarte, und ich hoffe, daß sich hier ein paar etwas besser damit auskennen als ich
Ich habe zwei Monitore, einen mit 1920x1200 und einen mit 1600x1200, wobei ich allerdings den ersteren als Hauptmonitor benutze und somit die Spiele dort laufen sollten. Die Grafikkarte ist eine 8800 GT und ich hab den nvidia-Treiber soweit auch am Laufen. Nun hätte ich gerne, daß wenn ich ein Spiel starte, daß dann entweder der zweite Monitor abgeschalten wird oder weiterhin den Desktop anzeigt, ist mir eigentlich soweit egal. Allerdings blicken das wohl einige Spiele nicht so ganz. In meiner xorg.conf habe ich momentan das folgende stehen:
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Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Device0"
Monitor "Monitor0"
DefaultDepth 24
Option "TwinView" "1"
Option "TwinViewXineramaInfoOrder" "CRT-0"
Option "metamodes" "CRT: 1920x1200 +0+0, DFP: 1600x1200 +1920+0; CRT: 320x200 +0+0, DFP: NULL; CRT: 640x480 +0+0, DFP: NULL; CRT: 800x600 +0+0, DFP: NULL; CRT: 1024x768 +0+0, DFP: NULL; CRT: 1440x900 +0+0, DFP: NULL"
SubSection "Display"
Depth 24
EndSubSection
EndSection
Ursprünglich hatte ich bei den metamodes nur den ersten Mode, allerdings mit nvidia-auto-select anstatt der explizit angegebenen Auflösung. Nun habe ich einfach mal einen Schwung Auflösungen eingetragen, was immerhin zum Teil schon funktioniert - wenn ich jetzt z.B. SuperTux starte (was 800x600 benutzt), erkennt er den entsprechenden Modus und schaltet meinen zweiten Monitor ab. Und wenn ich Dosbox so konfiguriere, daß im Fullscreen-Modus 1024x768 verwendet werden soll, funktioniert das auch.
Allerdings habe ich z.B. keinen Erfolg bei DarkPlaces (wie gesagt, ein Quake-Port). Dort kann ich unter Windows jeden beliebigen Modus wählen, auch 16:10-Modi in voller Auflösung. Unter Linux dagegen nur drei Standard-4:3-Modi (diese funktionieren dank meiner xorg.conf) und einen den er autodetected, der dann allerdings über beide Bildschirme geht (was natürlich Käse ist). Daher habe ich auch in der xorg.conf 1440x900 eingegeben, weil ich gehofft habe, daß er wenigstens dann diesen 16:10-Modus auch noch autodetected, aber Fehlanzeige. Auch wenn ich die darkplaces.conf editiere, ignoriert er meine Auflösungswünsche und schreibt danach wieder den ultrabreiten Modus (3520x1200) hinein.
Auch werde ich mit der obigen xorg.conf wohl nie ein Spiel in 1920x1200 spielen können, weil er dann immer den ersten Modus wählt, wo ja beide Monitore aktiv sind - und dann wird das Bild meist zentriert über beide Monitore angezeigt...
Auch wäre es mir lieber, z.B. ein 800x600-Spiel im 960x600-Modus zu spielen, mit schwarzen Rändern an den Seiten - aber das ist wohl erst recht zuviel verlangt
Ein Versuch war noch, folgendes in die xorg.conf zu schreiben, aber das hatte leider auch nicht den gewünschten Effekt:
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"CRT: 1920x1200 +0+0, DFP: 1600x1200 +1920+0; CRT: nvidia-auto-select +0+0, DFP: NULL"Auch frage ich mich, ob ich wirklich jeden einzelnen Mode in der xorg.conf angeben muß, oder ob es nicht auch noch eine andere Möglichkeit gibt? Unter Windows brauche ich das doch auch nicht zu tun...
Ich bin wie ihr merkt ratlos und planlos, hoffentlich habt ihr ein paar gute Tips für mich

