Die IDE Hilfe wird noch aktualisiert. Da bin ich noch nicht dazu gekommen.
> Entfernen und Löschen.
> Braucht man beide? Oder ist das ein Übersetzungsfehler?
Das sind "Remove" (=Eintrag löschen) und "Clear" (=alles löschen) im original,
das werde ich noch verbessern.
1) Man kann den Konstanten Werte zuweisen. Probier mal #Test=1 oder #Test="Hallo".
Es gelten die Regeln wie bei /CONSTANT beim Kommandozeilenaufruf. (auser das "" verwendet werden kann um explizit String Konstanten zu erzwingen)
Des weiteren kann man Umgebungsvariablen nutzen in dem man sie im bash-Stil mit "$" notiert.
Sowas wie: #Ersteller="$USERNAME"
Der Hauptsinn dieses Features ist das einfache Ein- und Ausschalten von Features im eigenen Program.
Zum Beispiel kann man eine Konstante #Demo definieren und dann im
Source mit "CompilerIf Defined(Demo, #PB_Constant)" testen ob es sie gibt.
Dann kann die "demo" Kompilierung genz einfach mit der Checkbox in der Konstantenliste
aktiviert oder deaktiviert werden.
2) Richtig erkannt.
Deaktivierbar ist das Feature desshalb, weil Sourcen die im Editor laufen generell
auch mit dem Kommandozeilencompiler compilierbar sein sollen. Wenn der Editor
aber Konstanten zur Verfügung stellt die es sonst nicht gibt dann geht das nicht.
Desshalb muss man das explizit aktivieren wenn man das haben will.
In den Preferences kann man es aber als default für alle neuen Sourcen einstellen.
3) Steht da wirklich "Linder" in der Übersetzung !?
Soll "Linker" heißen und bewirkt das gleiche wie die /LINKER Option. Es kann eine
Texttdatei mit Kommandozeilenbefehlen für den Linker angegeben werden.
4) Die Vista Optionen sind dann interessant wenn deine Programme auch für Vista bestimmt sind.
Sie haben unter XP und sonst keinerlei Wirkung, schaden dort aber auch nicht. (sind nur Einträge im Manifest der exe)
Hierbei geht es hauptsächlich um "UAC" (user access control) und das sog. "virtualisation" feature von Vista.
Hierbei werden Zugriffe auf Registry und geschützte Ordner "umgeleitet" in den User Ordner
wenn der User nicht die nötigen Rechte hat. Das ist einerseits nützlich für alte Programme,
kann aber zu Problemen führen, weil der User von der "Umleitung" nichts mitbekommt und
evtl. seine Daten nacher nicht findet auf der Festplatte.
Es empfielt sich also für Programme die das nicht brauchen, dieses Feature auch zu deaktivieren.
Admin mode: Wenn aktiviert, braucht das Programm immer Administratorrechte (startet sonst nicht),
hat dann aber auch vollen Zugriff auf alles (Registry etc) ohne Umleitung.
Setups und ähnliche Programme sollten dies nutzen um wirklichen Zugriff zu haben
und nicht durch die Umleitung "veräppelt" zu werden.
Wenn die Option an ist wird auch beim debuggen (standalone debugger) im Adminmodus getestet.
User mode: Das Program startet mit den normalen Rechten des Users.
Hier wird das Virtualisation feature deaktiviert. D.h. Wenn das Program (oder der User in dem Program, z.B. Save As... etc)
in ein Verzeichnis schreiben will kriegt er einen Zugriffsfehler anstatt das der
Zugriff umgeleitet wird.
Es empfielt sich also für Programme die für Vista geschrieben werden und die mit
den Einschränkungen der Userrechte kompatibel sind, den "User mode" zu aktivieren
damit der User keine Überraschungen erlebt.
Sind beide Optionen nicht an, so startet die Exe im User modus mit Virtualisation an,
d.h. das Program denkt es hat vollen Zugriff auf Registry und Dateisystem,
in wirklichkeit wird aber alles Umgeleitet.
5) danke ts-soft
... puh, zu viel Text...
(wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, diese aber nicht kommerziell weitervertreiben!)