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220V-Check

Verfasst: 24.03.2007 09:34
von ChristianK
Mit welcher geeigneten Vorschaltung kann ich mit dem Druckerport überprüfen,ob auf einer Netzleitung 220V vorhanden sind oder nicht?

Re: 220V-Check

Verfasst: 24.03.2007 13:33
von Donald
ChristianK hat geschrieben:Mit welcher geeigneten Vorschaltung kann ich mit dem Druckerport überprüfen,ob auf einer Netzleitung 220V vorhanden sind oder nicht?
Hallo ChristianK,
hier mal ein paar Vorschaltung für 230 Volt.
Damit sollte Du eigentlich was anfangen können.
Dann gebe mal bescheid ob Du damit weitergekommen bist.

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Gruß Donald

Verfasst: 24.03.2007 15:18
von ChristianK
Hei Donald, Klasse! Danke für deine Vorschläge. :allright:

Verfasst: 24.03.2007 19:40
von Falko
Hi Donald,
die erste Schaltung mit der LED müsste sich in Verbindung mit einem
Optokoppler ändern lassen, sodas man galvanisch getrennt anstelle der LED den Optokoppler schaltet. Der Ausgangsteil des Optokopplers würde am LPT dann eine Signalspannung anzeigen.


Gruß Falko

Verfasst: 19.05.2007 01:24
von hardfalcon
Dumme Frage: Warum hast du denn da 2 Kondensatoren, wovon einer ein Elko und einer ein "normaler" Kondensator ist? Ich hab Elektronik bisher eigentlic fast nur in der Theorie gehabt, und da hatten wir beim Brückengleichrichter immer nur einen Kondensator dahinter... :?

Verfasst: 19.05.2007 10:54
von Falko
Ich glaube, das beantwortet deine Fragen :mrgreen:

http://www.geocities.com/franzglaser/txt/dcdc.html

Gruß Falko

Verfasst: 19.05.2007 11:41
von Tafkadasom2k5
Zu der ersten Schaltung: Reichen die übrigen 25Hz denn aus, um die Schaltung am Leben zu halten? Ist ne doofe Frage,aber würde mich schon interessieren :oops: <)

Verfasst: 19.05.2007 12:02
von ChristianK
Sind keine 25 sondern 50'Hz' (=Halbwellen). ist ja eine Gleichrichterschaltung. Der Kondi glättet zudem noch.

Verfasst: 19.05.2007 23:11
von Helmut
Das erste Bild ist eine Schaltung, die einen kapazitiven Vorwiderstand mit dem Kondensator macht! Hat mit Glättung nicht viel zu tun.
Die LED bekommt nur in einer Halbwelle Spannung, also 25 Hz.
Wer das Nachbauen will, sollte die Leistung am Vorwiderstand im Auge haben, ist nicht zu unterschätzen.
Zum Entladen des Kondensators, bei Netzfreischaltungm sollte man noch einen hochohmigen Widerstand par. zu dem Kondensator schalten.
Formel dazu:
Rc=1 geteilt durch 2x3,14xC
Pi= ungefähr 3,14
Rc ... kapazitiver Widerstand
C ... Kapazität
Hier 14476 Ohm.
Ergibt einen Gesamtwiderstand von ca 17 kOhm damit fließt ungefähr max 20 mA durch die Leucht-Diode, aber nur bei der pos. Halbwelle, denn bei der neg. wird die D1 durchflossen.
Nun fragt sich der Eine oder Andere, warum werden die Widerstände noch aufgeteilt?
Das hat was mit dem Anlaufstrom zu tun.
Im ersten Moment, beim Einschalten ist der Kondensator fast ganz niederohmig, weil ein Einschalten (steile Spannungsflanke) wie eine unendlich große Frequenz ist. Deshalb fließt nur ein Strom in Abhängigkeit des Vorwiderstandes von R1 durch die Schaltung.
Mfg

Verfasst: 20.05.2007 06:53
von ChristianK
die Netzfrequenz beträgt 50Hz. 50pos und 50 neg Halbwellen. Dei LED leuchtet 50x/sec durch die pos.Wellen. :wink:

Wenn es nur darum geht, die LED leuchten zu lassen könnte man doch meiner Meinung nach D1 einfach weglassen. Die neg. Halbwelle wird ja gar nicht gebraucht und wird durch die LED sowieso abgeblockt. Eigentlich könnte man die ganze Schaltung gleich ganz auf die Led mit Vorwiderstand reduzieren. Oder liege ich da falsch und mache einen Denkfehler? <)

Betrachtet man die ganze sache genauer wird es immer seltsamer: die LED leuchtet dann wenn keine Spannung anliegt (nulldurchgang) durch die Phasenbverschiebung des Kondis. Irgendwie check ich das nicht :lol: