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 Betreff des Beitrags: Re: Tipps um eine SSD unter Windows 10 zu schonen
BeitragVerfasst: 12.03.2019 16:33 
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Registriert: 29.08.2004 13:18
STARGÅTE hat geschrieben:
Tip von mir:
Deaktiviere die Auslagerungsdateien (sollte man natürlich nur machen wenn man genug "echten" RAM hat)


Schlechter Rat. Es gibt genügend Programme, die eine Auslagerungsdatei erzwingen, egal wie groß der RAM ist.
---
Und wenn eine SSD 1,5 Wochen hält, dann liegt da einfach ein Hardwaredefekt, mehr nicht. SSD sind mittlerweile weit verbreitet und wenn sie nur 1 1/2 Wochen halten würde, wäre das niemals der Fall.

Und wie zur Hölle defragmentiert man eine SSD? Windows erlaubt das überhaupt nicht mehr. Auch hab ich seit Jahrzehnten nicht mehr irgendwas defragmentiert, das ist eigentlich schon seit Generationen auch nicht mehr mit HDD nötig. Außer man verwendet ein völlig veraltetes Betriebssystem,

Ansonsten: Lass das Betriebssystem machen. In der Regel hat es einen Grund, warum etwas so eingestellt ist, wie es ist.

Nur eine ganz wichtige Regel: Auf keinen Fall eine SSD vollständig füllen. Sie wird dann langsamer und die Lebenserwartung verringert sich. Das zeigt aber Windows auch mit einen roten Balken beim Füllgrad an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tipps um eine SSD unter Windows 10 zu schonen
BeitragVerfasst: 12.03.2019 16:56 
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Registriert: 25.04.2006 17:29
Wohnort: Nähe Hamburg
GPI hat geschrieben:
STARGÅTE hat geschrieben:
Tip von mir:
Deaktiviere die Auslagerungsdateien (sollte man natürlich nur machen wenn man genug "echten" RAM hat)


Schlechter Rat. Es gibt genügend Programme, die eine Auslagerungsdatei erzwingen, egal wie groß der RAM ist.

Das kann man trotzdem einfach mal ausprobieren. Generell davon abraten würde ich nicht. Seit Ende September 2016 arbeite ich selbst unter Win7 ohne eine Auslagerungsdatei (erst mit 8 GB RAM, dann mit 16 GB) und bisher habe ich noch keinen Hinweis wegen einer fehlenden Auslagerungsdatei zu Gesicht bekommen. Wenn jemand leistungshungrige Sound-/Videobarbeitung macht, dann sollte er einfach im Hinterkopf behalten, dass er nur das RAM zur Verfügung hat und ab uns zu mal in den Taskmanager gucken was nach dem Laden eines "mega Videoprojekts" noch so an RAM übrig ist.

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Ich bin Baujahr 1968, also aktuell 51.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tipps um eine SSD unter Windows 10 zu schonen
BeitragVerfasst: 12.03.2019 19:16 
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Registriert: 27.11.2016 18:13
Wohnort: Erzgebirge
Hallo !!!

Noch läuft meine jetzige SSD noch ohne Probleme.
(Es handelt sich um eine SSD der Marke "Seagate Barracuda". Ich bin eigentlich mit dieser Marke bisher sehr zufrieden. Eine HDD dieser Firma läuft auch schon über 10 Jahre in einem PC ohne Probleme.)

Aber ich glaube das Problem liegt noch an einer anderen Stelle.

Mein Laptop bleibt auch mit der originalen HDD im Betrieb ruhig, aber wenn man den Laptop zuklappt und eine ganze Weile in Ruhe lässt fängt Plötzlich die Festplatte immer wieder an sich einzuschalten. Die Platte rotiert dann hörbar eine Weile. Schaltet sich dann wieder ab und nach einer weiteren Weile läuft die Festplatte dann wieder an. (immer so im Intervall) Das kann eine ganze Nacht so durchgehen, bei zugeklappten Laptop.

Bei meiner jetzigen (oder überhaupt bei einer SSD) hört man dieses immer wieder Einschalten ja nicht.

Es bringt aber keiner Unterschied ob ich in den Energieeinstellungen die Festplatte auf "Nie" ausschalten oder auf in 10 Minuten, etc ausschalten stelle.
Auch das Deaktivieren der Festplattenoptimierungsfunktion (bei SSD - TRIM und bei HDD - Defrag), oder das Deaktivieren des Windows-Index (Such) Diensts bringt keine Änderung.

Ob die Einstellungen nun Aktiv oder Inaktiv sind ist dabei egal, dass beschriebene Verhalten bleibt das Gleiche.
Die Festplatte wird auch bei der Einstellung "Nie" ausschalten und dem Zuklappen des Laptop sehr leise, aber auch dann kommt das gleiche Verhalten. Die Platte rotiert stark hörbar nach einer Weile rum und verstummt dann wieder. (Das Ganze immer wieder im Intervall -Ohne Probleme eine ganze Nacht (oder Tag) durch, wenn der Laptop nicht richtig ausgeschalten /herruntergefahren wird.

Da ist noch irgendwas anderes Faul.

Ich bin mal gespannt wie lange die jetzige SSD hält.

Anbei:
Es ist schon Wahnsinnig wie groß das Plastikgehäuse der SSD im Verhältnis zu dem Inhalt ist. Die darin befindliche Elektronik ist eigentlich nur geringfügig größer als ein normaler USB-Stick. (Aber die Hülle ist viel größer.)
Habe mal meine defekte SSD aufgemacht. Optisch sieht man zumindest keinen Defekt. (Was aber absolut nichts aussagt.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tipps um eine SSD unter Windows 10 zu schonen
BeitragVerfasst: 12.03.2019 21:37 
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Registriert: 29.08.2004 13:18
Nach 1 1/2 Wochen hätte ich aber die SSD nicht aufgemacht sondern tauschen lassen.

Keine Ahnung was das deinen PC aufweckt, das kann auch eine normale Software sein und muss nichts mit Windows zu tun haben.

Ansonsten geb ich immer den Tip, Windows nicht kaputtzukonfigurieren und nicht jeden "Tip" in Internet nachzugehen. Ein großteil der Probleme von Windows liegt meist an solchen Optimierungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tipps um eine SSD unter Windows 10 zu schonen
BeitragVerfasst: 18.03.2019 16:27 
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Registriert: 06.06.2011 22:53
So, dann will ich hier auch mal kurz meine Erfahrungen zum Besten geben:
Ich habe den SSDs lange nicht getraut. Erst 2012, als Intel mit der 520er Serie SSDs mit 5 Jahren Garantie vorgestellt hat, habe ich mir dann auch mal eine gekauft. Zum Vergleich, selbst der Platzhirsch Samsung hat damals auf seine 840 Evo "nur" 3 Jahre Garantie gewährt. Klar war mir damals schon bekannt, dass die Flash-Bausteine immer nur eine endliche Anzahl an Schreibvorgängen überleben und dann kaputt gehen. Jedoch war mir die TBW-Angabe der Hersteller damals nicht bekannt und bei Intel konnte ich zu meiner SSD auch nix finden: https://ark.intel.com/content/www/us/en ... m-mlc.html

Die üblichen Größen wie MTBF sahen ja nicht schlecht aus. Also ging ich etwas naiv an die Sache ran und sagte mir, wenn Intel meint, die Platte hält 5 Jahre, dann muss sie auch 5 Jahre halten, egal was ich damit mache ;) Somit war auch das Deaktivieren des automatischen defragmentierens unter Windows 7, die einzige Schutzmaßnahme, die ich getroffen hatte. Ansonsten liefen da einige wirklich schreibintensive Sachen drauf. Z. B. habe ich mein Mail-Archiv (damals bereits mit einer Größe von ca. 1,5 GB) täglich sichern lassen. Auch wenn das eigentlich Ziel der Sicherung eine konventionelle HDD war, hat das Sicherungsprogramm erst einmal das komplette Mail-Archiv in den Temp-Ordner (natürlich auf der SSD) kopiert, dort gezippt und erst die fertige Zip-Datei auf die HDD geschoben. Auch hatte ich damals noch BOINC auf meinem Rechner laufen und da gibt es einige Projekte, die wirklich viel auf die Platte schreiben und das in meinem Fall damals im 24/7-Betrieb. So zog sich die Zeit dahin und die SSD verrichtete mit allem drum und dran ihren Dienst. Kurz nach Ablauf der 5-Jährigen-Garantie vor nunmehr fast 2 Jahren wollte mein PC nach dem Installieren von Windows-Updates jedoch auf einmal nicht mehr booten :evil: Alles sah nach einem SSD-Crash aus. Erst nachdem ich eine neue Evo 850 eingebaut hatte und der PC damit direkt nach der Neuinstallation von Windows ebenfalls nicht mehr starten wollte, war klar, dass es ein anderen Grund geben muss. Nach verschiedenen Test zeigt sich jedoch, dass ich nur das SATA-Kabel tauschen musste und der PC lief wieder. Danach habe ich die Intel-Platte an den eSATA-Port angeschlossen und siehe da, sie lief noch immer. SSD-Z hat mir darüber hinaus einen guten Laufwerkszustand bescheinigt. Seit dem hängt die Intel SSD immer noch an meinem eSATA-Port und wird für Backups benutzt. OK, ist jetzt nur ein Fallbeispiel. Klar, kann eine SSD in so einem Szenario auch mal schneller kaputt gehen. Aber auch mit den konventionellen Platten kann man mal ins Klo greifen und eine erwischen, die sich deutlich vor ihrer Zeit verabschiedet. Für mich jedoch hat diese Erfahrung gezeigt, dass es für mich eigentlich keinen Sinn macht, übervorsichtigt mit den SSDs umzugehen. Und seit Windows 10 nehme ich da überhaupt keine Änderungen an den Standard-Einstellungen mehr vor. Und aus meiner Zeit, als ich noch BOINC als Hobby hatte, haben sich hier einige Rechner (5 Desktops, 3 Notebooks) angesammelt, die ich inzwischen alle auf SDDs umgestellt habe. Und da der oben vermutet Crash der Intel SSD ja doch keiner war, kann ich nur sagen, dass mir noch keine einzige SSD abgeraucht ist. Da hatte ich im Laufe der Jahre mit den konventionellen Platten deutlich mehr Pech, allen voran mit Maxtor, Seagate und IBM....
Auch ein Grund, warum ich für die konventionellen HDDs nur noch WD verwende. Die SSDs hingegen sind bei mir jedoch bunt gemischt, hier sind Intel, Samsung, Crucial und sogar eine WD Black m2 im Einsatz.


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