Jein - oder so. Je nach dem, was Du erreichen willst, kannste auch eine der üblichen RGB-LEDs verwenden. Da es dabei aber immer entweder gemeinsame Anoden oder Kathoden gibt, erfüllen sie nicht die bisherige Anordnung von 2 LEDs in Reihe. Wenn Du tatsächlich eine RGB-LED verwenden wolltest, um beide Schaltzustände in unterschiedlichen Farben darzustellen, bräuteste einen OP und u.U. (bei Verwendung der blauen LED) auch 12V als Versorgung. Diese haste aber nicht als Bereitschaft. Also bliebe blaues Licht als Indikator für Betrieb, nicht Bereitschaft.
Denke daran, daß die Einzel-LEDs der RGB-LED unterschiedliche Uf (Vorwärtsspannungen, Schleusenspannungen) haben. Rot, Gelb (nicht in RGB), Grün und Zwischenfarben haben Uf=1,6...1,8V, Blau ab etwa 3,5V. Weiße LEDs sind übrigens keine, sondern blaue mit gelber Phosphorschicht - darum das harte, unnatürliche "Weiß". Diese verschiedenen Uf bedingen auch verschiedene Vorwiderstände. Auch hier verweise ich auf meinen Elektronikkurs. Vielleicht ist er ja auch 'mal zu etwas nütze.
In jedem Fall wäre es ein Aufbau auf Lochraster, das Deine derzeitigen Kenntnisse übersteigt. Mache Dich zunächst schlau mit den üblichen passiven Bauteilen. Lerne etwas über Spannung, Strom, Widerstand, Leistung. Erst, wennste damit fertig bist, darfste gern in die Wechselstromtechnik einsteigen und dabei auch gern OPs verwenden.
Hast Du wirklich Interesse an der Elektronik? Dann ist ein Blick in die Elektor oder ELV das Richtige. Die gibt's in allen gutsortierten Bibliotheken.
Gruß - WPö